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Nackensteak grillen hat natürlich jeder schonmal gemacht. Aber wie man mit einfachen Mitteln aus dem beliebtesten deutschen Grillfleisch einen saftigen Hochgenuss zaubert liest Du hier.

Dieses Grillrezept spukte mir schon länger im Kopf herum. Man braucht nicht viele Zutaten. Aber das Fleisch sollte von ausgezeichneter Qualität sein. Ich hatte das Glück, dass ich für diesen Artikel mit dem Hof Ostermühlen zusammenarbeiten konnte. Denn dort gibt es die Nackensteaks vom Angler Sattelschein*. Aktuell lohnt es sich doppelt, das Fleisch vom Hof Ostermühlen mal auszuprobieren: mit dem Code „Küstenglut2018“ gibt es 15% Rabatt auf die Bestellung.

Angler Sattelschwein

Das Angler Sattelschwein stammt von der Halbinsel Angeln in Schleswig-Holstein und wurde aus dem englischen Wessex-Saddleback und dem verbreiteten Marschschwein gezüchtet.

Die alte Haustierrasse, die in den Neunzigerjahren als fast ausgestorben galt, hat sich mittlerweile wieder als robuste und fruchtbare Rasse etablieren können. Angler Sattelschweine werden vor allem in Schleswig-Holstein, Sachsen und auch Ungarn gezüchtet. Der „Sattel“ bezieht sich auf den weißen Ring auf ihren ansonsten schwarzen Körper, der sich über die Vorderbeine und die Schulterpartie zieht.

Das Fleisch des Angler Sattelschweins ist leicht buttrig im Geschmack. Auch meinte ich bei meinen Tests ein leichtes Kräuteraroma wahrzunehmen. Das intramuskuläre Fett der Marmorierung sorgt für eine hohe Saftigkeit beim Grillen. Und dieses hochwertige Fleisch gilt es, im Geschmack zu unterstützen und nicht zu überlagern.

Zutaten für vier Personen

4 Nackensteaks vom Angler Sattelschein
100g Aprikosengelee
100ml Bourbon Whiskey (Bourbon ist milder als viele schottische Whiskys)
Grobe Salzflocken*
Ein paar frische Kräuter wie Oregano oder Salbei
Eine feuerfeste Auflaufform oder Schale, in der die Steaks gewendet werden können.

Zubereitung der Nackensteaks

Ich habe auf dem Burnhard Fred Deluxe* – einem Drei-Brenner-Gasgrill – gegrillt. Aber das Ganze geht natürlich auf jedem Grill mit direkter und indirekter Zone.

Zuerst habe ich den Whiskey mit dem Aprikosengelee in die feuerfeste Auflaufform gegeben und auf dem Ablagerost erwärmt. Nach ein paar Minuten war das Gelee weich genug, um mit einem Schneebesen glatt gerührt zu werden.

Dann kommt das Fleisch dran. Als erstes nehmt ihr ein scharfes Messer und schneidet vorsichtig eine Tasche in das Fleisch.Hier kommen die frischen Kräuter hinein. Solltet ihr Salbei nehmen, empfehle ich Zurückhaltung. Der Geschmack erschlägt sonst den feinen buttrigen Fleischgeschmack. Trotz meiner intensiven Liebe für tolle Rubs und Gewürze habe ich diesmal nur mit grobem Salz gewürzt.

Jetzt wird das Fleisch von beiden Seiten für zwei bis drei Minuten scharf auf direkter Hitze angegrillt.

Tipp: Das Fleisch ist bereit zum Wenden, wenn es sich mit wenig Widerstand vom Rost lösen lässt.

Nachdem es von außen fertig aussieht kommt es jetzt in die Schale mit der Glasur, wird dort ein bis zweimal gewendet, sodass die Glasur überall rankommt. Jetzt darf es auf mittlerer indirekter Hitze (ca 150°) nachziehen. Am besten klappt das mit einem guten Funkthermometer* . Bei 75°C vom Grill nehmen. Auf den Bildern hatte ich etwas über 60° ausprobiert, fand aber, dass dieses Fleisch tatsächlich davon profitiert, wenn man es durchbrät. Es wird dadurch nicht trocken, denn das intramuskuläre Fett sorgt für ein saftiges Nackensteak.

Ich habe die Nackensteaks übrigens einfach mit etwas Weißbrot meiner Lieblingssauce genossen. Mehr braucht es aus meiner Sicht auch nicht.

Transparenz

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** Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Hof Ostermühlen. Es wurden keine inhaltlichen Vorgaben gemacht.